Woher stammt der Begriff „Minoische Epoche/Kultur“?

Mit Knossos hat der Begriff einiges, mit König Minos immerhin ein wenig zu tun. Den Begriff „Minoische Epoche“ bzw. „Minoische Kultur“ hat der englische Archäologe Arthur Evans (*1851/°1941) geprägt.

Evans hatte etwa um 1900 herum mit den Ausgrabungen der Ruinen des antiken Ortes Knossos begonnen und war dabei auf die Reste eines Palastes gestoßen, der von den Archäologen der „Minoischen Kultur/Epoche“ (etwa von 2800/2600 bis 1100/800 v. Chr.) zugeschrieben wird und als erste europäische Hochkultur gilt.

Die Namensgebung, die Evans sich hat einfallen lassen, ist auf den kretischen König Minos – Sohn des Göttervaters Zeus und der Europa – aus der griechischen Mythologie zurückzuführen.

Zwar wurde die Bezeichnung „minoisch“ bereits zuvor benutzt, aber erst durch Arthur Evans allgemein publik gemacht ...

PS

  • Knossos: antiker Ort, heute Ausgrabungsstätte nahe Iraklio (Heraklion), der Hauptstadt Kretas, und wegen des Palastes von Knossos eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit auf der Insel.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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