Was ist gemeint, wenn heute vom „Inka-Pfad“ gesprochen wird?

Unter dem Begriff „Inka-Pfad“ ist im Grunde das beeindruckende, sich (geschätzt) über 30- bis 40.000 km erstreckende, Straßennetz der Inka zu verstehen.

Allerdings sind diese Straßen, sofern überhaupt noch erkennbar, in großen Abschnitten keinesfalls immer kommod begehbar oder gar touristisch erschlossen.

Von Cusco zur Ruinenstätte Machu Picchu

Wird also heute vom Inka-Pfad gesprochen, ist mit dem Begriff in der Regel eine mehrere Tage dauernde und durchaus – so ist´s von jenen überliefert, die den Weg schon mal gegangen sind – anstrengende Trekking-Tour auf den Spuren der Inka gemeint.

Die etwa 35/45 km lange Tour beginnt in Cusco/Cuzco (Hauptstadt der gleichnamigen peruanischen Region/Provinz), und führt den Wanderer ab Kilometerstein 82 bei Ollantaytambo über Wayllabamba, Pacaymayo und Winay Wayna (Huynay Hiayna) bis zur Ruinenstätte Machu Picchu.

Zu überwinden ist dabei zwar nur ein vergleichsweise geringer Teil der sich von der Karibik bis Feuerland hinziehenden Gebirgskette der Anden, nichts desto trotz ist ein mit 4200 Meter ü. d. M. liegender Gebirgspass zu bewältigen.

Der trägt den hübschen Namen "Abra de Warmiwañiusca" ("Dead Woman's Pass"), und ist der höchste Punkt der Strecke.

What to see?

Eine unberührte Natur, herrliche Ausblicke in eine imposante Berglandschaft mit ebenso bildgewaltigen Tälern und eine Reihe archäologischer Ausgrabungen – zum Beispiel Llactapata am Fluss Urubamba, Runkurakay, Sayacmarca und Winay Wayna (Huynay Ayna) sowie schließlich und endlich die faszinierende Ruinenstätte Machu Picchu – entschädigen, so heißt es, in angemessener Weise für die Plackerei.

Apropos Plackerei

Alternativ zur Trekking-Tour kann der Peru-Reisende die Strecke entlang dem Rio Urubama natürlich auch per Bahn  absolvieren ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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