Wie und wann kamen die Indianer eigentlich nach Amerika?

Das lässt sich mit hundertprozentiger Sicherheit nicht sagen. Noch gehen die Meinungen darüber auseinander.

Zwar scheint aufgrund archäologischer Funde eine erste Besiedlung – zum Beispiel Brasiliens – wohl etwa um 30000 v. Chr. stattgefunden zu haben, aber darüber, woher diese Leute wirklich kamen, gibt es (wenigstens) zwei plausible Theorien.

1. Theorie – über die Beringstraße kommend?

So wird in der Mehrzahl der zur Verfügung stehenden Dokumentationen über die Herkunftsfrage der Indianer die These vertreten, dass die Vorfahren – sowohl der nord- als auch der südamerikanischen Indianer/Indios – während der so genannten „letzten“ Eiszeit ihre Zelte auf dem amerikanischen Kontinent aufgeschlagen haben.

Das soll etwa vor 35´bis 20.000 Jahren geschehen sein. Immerhin!

Und zwar von Asien aus über die zu der Zeit zugefrorene Meeresenge der Beringstraße (zwischen Asien/Sibirien/Russland und Amerika/Alaska).

Darüber hinaus wird vermutet, dass die einen Stämme im Norden des Kontinents blieben, andere Völker dagegen wahrscheinlich weiter zogen, um sich in Südamerika niederzulassen.

2. Theorie – aus Polynesien kommend?

Die zweite Theorie schränkt diese Annahme ein. Hier wird die Meinung vertreten, dass die südamerikanischen Ureinwohner überhaupt nicht an dem strapaziösen Trip von der Beringstraße bis in den südlichen Teil Amerikas beteiligt waren, sondern – ebenfalls im Verlauf der „letzten“ Eiszeit – von den pazifischen Inseln Polynesiens (Ozeanien) gekommen sind.

Das Meer, so wird in diesem Fall weitestgehend als verbindlich angenommen, war zu dieser Zeit klimatisch "trockengelegt", der Meeresgrund sozusagen „vorübergehend“ Lebensraum für Vegetation, Tier und Mensch.

Nun ja, so könnte es möglicherweise!? auch gewesen sein.

Egal! Irgendwann waren sie dort. Die Indianer. In Süd- und Nordamerika ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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