Karl V.

Wann herrschte Karl V.? Und warum sprach man von seinem Reich, in dem nie die Sonne untergeht? Mehr zu Kaiser Karl V. in diesem Kapitel.

Wer war Karl V.?

Heutzutage würde Karl V. (*1500/°1558) aus dem Hause Habsburg wohl zu denen gehören, die in Deutschland mit dem Begriff „Erbengeneration“ bezeichnet werden. Immerhin war er schon früh (1506) Nutznießer der üppigen Hinterlassenschaften des Vaters (Philipp I. des Schönen; *1478/°1506). Und, als wäre das nicht schon genug, wurde Karls Erbe mit dem Tod des Großvaters (Maximilians I.; *1459/°1519) durch dessen umfangreiche Anhäufung von Landbesitz noch einmal beträchtlich aufgestockt.

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Warum ging im Reich Kaiser Karls V. die Sonne nie unter?

Weil er mit seinen Besitzungen – zum Beispiel in Europa, in Mittel- und Südamerika und den nach seinem Sohn Philipp II. (*1527/°1598) benannten Philippinen (1543 „entdeckt“ vom Spanier Ruy López de Villalobos) – sozusagen über eine Kontinente übergreifende Machtposition und großzügigen Reichtum verfügte; die darin vermuteten liquiden Mittel, also Bargeld, allerdings selten vorhanden waren.

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Unter welcher Erkrankung litt Karl V.?

Vor allem unter der Gicht. Zusätzlich wahrscheinlich auch noch an Asthma, Hämorrhoiden und Diabetes. Aber die Gicht machte ihm am meisten zu schaffen.

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Wo, wann und warum verhängte Karl V. die Reichsacht über Martin Luther?

Der Begriff „Wormser Edikt“ bezieht sich auf einen Erlass Kaiser Karls V. (*1500/°1558), der damit 1521 – drei Wochen nach dem Reichstag in Worms – die Reichsacht über Martin Luther (*1483/°1546) aussprach.

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Wer oder was war eigentlich der „Schmalkaldische Bund“?

Im Kern ging es dem Bund um Glaubensfragen.

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Wie kam es zum „Schmalkaldischen Krieg“?

Weil Karl V. (*1500/°1558) irgendwann, genauer gesagt: Nach dem Friedensschluss 1544 mit König Franz I. von Frankreich (*1494/°1547) in Crépy/Frankreich, die "Faxen dicke" hatte.

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Was war das Ergebnis des „Augsburger Religionsfriedens“?

Das Nebeneinander von in Glaubensfragen differierenden Religionsgemeinschaften!

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Wen besiegte Karl V. 1547 bei Mühlberg an der Elbe?

Kriege in dieser Zeit hatten vordergründig fast immer einen religiösen Hintergrund. Entweder Katholiken gegen Protestanten oder Christen gegen Islamisten. 1547 waren es mal wieder die Christen untereinander.

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Was ist unter „Erster Wiener Türkenbelagerung“ zu verstehen?

Die so genannte „Erste Wiener Türkenbelagerung“ begann mit Sultan Süleyman I. (*um 1495/°1566), der, nach einer Reihe bereits vorangegangener erfolgreicher Feldzüge, von Belgrad/Serbien kommend, im September 1529 meinte, mal eben die habsburgische Residenz- und spätere Hauptstadt Wien einnehmen zu wollen.

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Wer waren Sultan Süleyman I. „der Prächtige“ und Sultan Mehmed IV.?

Süleyman I. „der Prächtige“ oder auch „der Gesetzgebende“ (trk.: „Kanuni“), stammte aus der von 1299 bis 1923 existierenden Dynastie der Osmanen, war von 1520 bis zu seinem Tod Herrscher des Osmanischen (Türkischen) Reiches und gilt als einer der berühmtesten Sultane.

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