Womit glich Philipp II. seine permanent prekäre finanzielle Situation aus?

Mit Krediten und der Ausbeutung spanischer Kolonien in Mittel- und Südamerika.

Da Philipp II. (*1527/°1598) - Sohn Karls V. (*1500/°1558) und bereits ab 1543 König von Spanien - wie auch schon seine habsburgischen Vorgänger so gut wie ständig knapp bei Kasse war, füllte er die finanziellen Lücken in seiner Kasse bedenkenlos mit Geldanleihen bei den europäischen Bankhäusern.
Vornehmlich bei denen der Fugger und Welser aus Augsburg.

Obwohl die reichlichen Silbervorkommen in den spanischen Überseekolonien Mexiko und Peru zeitweise Philipps Kreditwürdigkeit aufpolierten, gestaltete er die Rückzahlung des gepumpten Geldes durchaus trickreich und ausschließlich nach seinen Regeln - was oftmals darauf hinaus lief, dass die Gläubiger nur wenig bis nichts von ihren Vorleistungen je wieder sahen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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