Was ist die Suprematsakte?

Mit der Suprematsakte machte sich Heinrich VIII. offiziell zum Oberhaupt der englischen Kirche und sagte sich damit gleichzeitig vom Papst und der katholischen Kirche los. Das Gesetz ("Act of Supremacy") wurde am 3. November 1534 erlassen.

Die Suprematsakte markierte damit zugleich die Gründung der anglikanischen Staatskirche. Und sie versetzte Heinrich VIII. in die Lage, die Ehe mit seiner ersten Frau, Katharina von Aragon, für nichtig erklären zu lassen und stattdessen Anne Boleyn zu heiraten. Vor allem darum ging es.

Es folgten die Exkommunizierung und der Bann gegen Heinrich den Achten durch den Papst – freilich, ohne etwas an den geschaffenen Tatsachen zu ändern.

Autor: Dr. Jörg Zorn

 

 

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