Wer war Johann Gutenberg?

Johannes Gensfleisch, gen. Gutenberg (etwa von 1400 bis 1468), gelernter Goldschmied und Schreiber in Straßburg, wechselte ungefähr um 1448 herum das Metier und gründete eine Druckerwerkstatt in Mainz, um sein 1440 erfundenes, revolutionäres Druckverfahren, das mit so genannten beweglichen Lettern arbeitete, auszuüben.

Durch dieses Verfahren sowie dem 1455 fertig gestellten Druck einer 42-zeiligen Bibel in lateinischer Sprache, der „Gutenberg-Bibel“, wurde er im Nachhinein weltbekannt. Leider war Gutenberg ständig in Geldnöten. So war er gezwungen, kurz nach Abschluss seiner Arbeiten an der Bibel, seine Druckerei an seinen Geldgeber Johannes Fust zu verkaufen. Ungefähr 1465 wurde er seiner Verdienste wegen vom Erzbischof Adolf von Nassau gewürdigt und zum Hofmann ernannt. Dieses Amt war mit materiellen Vergünstigungen verbunden, die er bis zu seinem Tod 1468 in Mainz, seinem Geburtsort, wahrnahm.

 

 

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