Vatikan und Päpste der frühen Neuzeit

Was hat Papst Innozenz VIII. (*1432/°1492) mit der „Hexenbulle“ zu tun?

Er war, wenn man so will, Co-Autor und verantwortlicher Herausgeber dieser "Hexenbulle" genannten Schrift.

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Wer war Papst Alexander VI.?

In Italien, gegen Ende des 15. bis hinein ins 16. Jahrhundert, stehen der Vatikan und das Oberhaupt der katholischen Kirche, der Papst, sozusagen im Mittelpunkt des politischen Weltgeschehens. Obwohl bereits seine Vorgänger und auch die Nachfolger keine Freunde von Traurigkeit waren und das Zölibat nicht sonderlich ernst nahmen, sticht ganz besonders der gewissenlose, machtgierige und in seiner Lebensweise freizügig, zügellos und lasterhaft agierende Papst Alexander VI. hervor – ein Papst, der eher an Mario Puzos Mafiaboss in „Der Pate“ denken lässt, als an einen würdigen Vertreter Christi auf Erden.

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Papst Alexander VI. und die Skandalgeschichten – von wem stammen die?

Als die früheste und über lange Zeit als wichtigste und unumgänglichste Quelle zu diesem Papst – der aus dem Norden Spaniens stammte, ursprünglich Roderic Llancol i de Borja (*1431/°1503) hieß und sich ab 1455 Rodrigo Bogia nannte – gelten die Aufzeichnungen („Liber notarum“) eines gewissen Johannes Burkhard (*1450/°1506), seines Zeichens Zeremonienmeister des Vatikan – und in der zwischen 2011 und 2013/14 produzierten TV-Serie „Borgia“ eindringlich dargestellt von Victor Schefé.

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Hatte Papst Alexander VI. Kinder – und wenn ja, wie viele?

Es gibt ein dem Maler Cristofano dell´Altissimo (*1525/°1605) zugeschriebenes Portrait von Papst Alexander VI., das im „Corridoio Vasariano“ („Vasari Korridor“) hängt – einer um 1564 erbauten Verbindung zwischen dem Palazzo Pitti und den Uffizien in Florenz/Italien.

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Welche Bedeutung hat Papst Alexanders VI. Wirken für die katholische Kirche?

Das ist, so scheint es, historisch schwer zu beurteilen! Was an den Geschichten über ihn ist wirklich wahr? Was im Nachhinein hinzugedichtet und verfälscht?

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Wer war Lucrezia Borgia?

Lucrezia (*1480/°1519) war die unehelich geborene – später vom Vater allerdings, wie die meisten seiner illegitim gezeugten Sprösslinge – als leibliche Nachkommen anerkannte Tochter aus der Beziehungskiste Papst Alexanders VI., alias Rodrigo Borgias, mit dessen langjähriger Geliebten Vanozza de Cattanei (*1442/°1518).

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Wer war Cesare Borgia?

Cesare Borgia (*1475/°1507) war eines der diversen unehelich geborenen Kinder Rodrigo Borgias, des späteren Papstes Alexander VI. (*1431/°1503) aus dessen Beziehung zu seiner langjährigen Geliebten Vanozza de Cattanei (*1442/°1518).

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Wer war Savonarola?

Mönch? Häretiker (Ketzer)? Opportunistischer Frömmler? Politiker? Prophet? Märtyrer? Möglicherweise vereinte der Dominikanermönch Girolamo/Hieronymus Savonarola (*1452/°1498) in seiner Persönlichkeitsstruktur von allem etwas.

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Papst Julius II. – was war das für ein Typ?

Giuliano della Rovere (*1443/°1513), Neffe von Papst Sixtus IV. (Papst von 1471 bis 1484), trat im November 1503 als Papst Julius II. die Nachfolge des 26/27-Tage-Papstes Pius III. (*1439/°1503) an.

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Womit hat sich Papst Julius II. hervorgetan?

Obwohl Giuliano della Rovere (*1443/°1513), ab 1503 Papst Julius II., in kirchlichen Fragen – milde ausgedrückt – eher zurückhaltend bis wenig agierte, wird ihm dennoch, in erster Linie vermutlich wegen seines politisch-militärischen Geschicks und seines Faibles für die schönen Künste, eine gewisse Bedeutung beigemessen.

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Wer plünderte Rom im Sacco di Roma?

Deutsche und spanische Söldner. Sie waren ursprünglich als Truppen vom späteren Kaiser Karl V. in Frankreich und Oberitalien unterwegs, gerieten dann aufgrund nicht gezahlter Löhne und nicht gehaltener Versprechungen völlig außer Kontrolle und marschierten schlussendlich nach Rom, nicht zuletzt, um sich an Papst Clemens VII. zu rächen. Dort kam es dann am 6. Mai 1527 zum Sacco di Roma.

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Wie wurde der Medici-Spross Giovanni zu Papst Leo X.?

In gewisser Weise als geistlich-kirchlicher Überflieger!

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Was zeichnet eigentlich das Pontifikat Papst Leos X. aus?

Im Wesentlichen seine verschwenderischen Spendierhosen! Sprich: Sein Faible für die angenehmen Dinge des Lebens!

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Warum gilt Papst Leo X. gewissermaßen als „Wegbereiter“ der Reformation?

Weil er den bereits von Papst Julius II. (*1443/°1513) initiierten Neubau des Petersdomes sowie sein verschwenderisches Wohlleben unter anderem mit exzessivem Freikauf aller Sünden (Ablasshandel/Ablassbriefe) finanzierte.

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Woher nahm Papst Leo X. das Geld für sein Mäzenatentum?

Er griff tüchtig in die vatikanische Staatskasse und – als das Geld schmolz wie Butter unter der Sonne – billigte er wohlwollend einen geradezu ungezügelten Ablasshandel, der nicht unerheblich dazu beitrug, die päpstliche Kasse wieder zu füllen.

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Wann und wie lange war Hadrian VI. Papst?

Von Januar 1522 bis September 1523. Also lediglich für etwas mehr als eineinhalb Jahre.

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Wer war Papst Clemens VII.?

Papst Clemens VII. (*1478/°1534), der eigentlich Giulio hieß, stammte – wie auch sein Vorvorgänger und Onkel, Papst Leo X. (*1475/°1521), – aus dem weit verzweigten und manchmal durchaus unübersichtlich erscheinenden Clan der Medici.

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