Was stellt Monte Cassino heute dar?

Heute gelten die nach dem Krieg in zehnjähriger Aufbauarbeit wiederhergestellte Abtei und die Soldatenfriedhöfe am Berg Monte Cassino als Mahnmal gegen den Krieg.

 

Wann wurde das Kloster Monte Cassino zerstört?

Gleich mehrfach. Im Jahre 577 wurde das von Benedikt von Nursia 529 gegründete Kloster von den Langobarden zerstört. Dann – auf Veranlassung Papst Gregors II. von Petronace – im 8. Jahrhundert wieder aufgebaut, wurde Monte Cassino im 9. Jahrhundert von den Sarazenen erneut gebrandschatzt. Aus Ruinen neu entstanden, folgten etwa fünf „friedliche“ Jahrhunderte – bis zur fast vollständigen Zerstörung durch ein Erdbeben im Jahr 1349.

 

Was wurde aus Monte Cassino nach dem Erdbeben 1349?

Im Anschluss an das Erdbeben Mitte des 14. Jahrhunderts hatte das Erscheinungsbild des Klosters nach erfolgreichem Wiederaufbau bis zum Februar 1944 Bestand. Zu dem Zeitpunkt kämpften alliierte Truppen während des 2. Weltkrieges in der Schlacht um Monte Cassino gegen deutsche Fallschirmjäger. Im Zuge dieser verheerenden Kriegshandlungen wurde das Kloster (bis auf die Krypta) wieder einmal vollständig in Schutt und Asche gelegt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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