Wie verbreitete sich die „Regula Benedicti“?

Zu Beginn recht zögerlich. Mit der Zerstörung des Klosters Monte Cassino im Jahre 577 durch die Langobarden gelangten Benedikts von Nursia Schriften nach Rom, später nach Fulda und etwa 787 an den Hof Karls des Großen.

Schließlich, auf der im Jahre 816 unter Kaiser Ludwig dem Frommen stattfindenden Aachener Reformsynode, wurde Benedikts (von Nursia) „Regula Benedicti“ – durch beredtes Einwirken eines Abts aus Aquitanien (Benedikt von Aniane) auf die versammelten Kirchenvertreter – als allgemeingültig für das Frankenreich durchgesetzt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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