Was sind „Gregorianische Gesänge“?

Als „Gregorianische Gesänge“ werden während des Gottesdienstes von Chören einstimmig gesungene Kirchenlieder bezeichnet. Sie gelten als ein wesentliches liturgisches Stilmittel der römisch-katholischen Kirche.

 

Was hat Papst Gregor I. mit dem „Gregorianischen Kalender“ zu tun?

Wahrscheinlich nichts. Namensgeber des heute weltweit genutzten „Gregorianischen Kalenders“ ist Papst Gregor XIII., der die Kalenderreform – weg vom Julianischen Kalender, hin zum gregorianischen – mit seiner Bulle „Inter gravissimas“ im Jahre 1582 als allein verbindlich erklärt hat.

Ob diese Gesänge namentlich auf Papst Gregor I. den Großen zurückzuführen sind, ist unklar. Jedenfalls scheint als sicher zu gelten, dass Gregor den aus dem Mittelmeerraum stammenden Brauch favorisierte und sich für eine ständige Anwendung stark machte.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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