Was tat Papst Gregor I. bis Mitte Dreißig?

Papst Gregor I., schon zu Lebzeiten „der Große“ genannt, wurde etwa 540 in Rom geboren. Sein Urgroßvater war Papst Felix III. (Papst von 526 bis 530), sein Vater Senator in Rom.

Gregor studierte Juristerei, wurde um die Dreißig herum hoher römischer Verwaltungsbeamter, gab das Amt aber bereits nach wenigen Jahren wieder auf.

Stattdessen entschied er sich um 575 herum, der Vater war zuvor verstorben, das Familienanwesen in ein dem "Heiligen Apostel Andreas" gewidmetes Benediktinerkloster umzuwandeln, in dem er auch selbst einige Jahre verbrachte.

Etwa 578 wurde er zu einem der sieben Dekane von Rom geweiht und ein Jahr später von Papst Pelagius II. als päpstlicher Gesandter nach Konstantinopel (Istanbul) geschickt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige