Wer war Ethelbert, König von Kent?

Ethelbert (etwa *552 bis °616) war gute dreißig Jahre – bis zu seinem Tod – König von Kent, einer Grafschaft südöstlich von London.

 

Was festigte Ethelberts christlichen Glauben?

Die Ehe und die Taufe. Mit der Heirat einer bereits zum Christentum konvertierten fränkischen Prinzessin, gelang ihm nicht nur eine Allianz mit dem Fränkischen Reich.

Gleichzeitig ist anzunehmen, dass ihn die katholische Gattin dazu gebracht haben mag, seine ohnehin vorhandene Neigung zum Christentum durch die von Augustinus vorgenommene Taufe zu festigen.

 

Was gestattete Ethelbert, König von Kent, den Missionaren?

Nachdem Augustinus 596 von Papst Gregor I. (dem Großen) den Auftrag zur Missionierung der Angelsachsen erhalten hatte, erreichte er mit einer Schar weiterer Mönche über Umwege etwa 597 – ohne nennenswerte Gegenwehr der Angelsachsen – Britannien.

Die Taufe des Königs von Kent, Ethelbert, öffnete Augustinus Tür und Tor. Ethelbert gestattete Augustinus und dessen Mitstreitern nämlich uneingeschränkt die Errichtung christlicher Kirchen in Kent sowie auch in anderen kleineren angelsächsischen Königreichen.

 

Was gibt es noch über Ethelbert, König von Kent, zu sagen?

Als erster König des seiner Zeit aus sieben Kleinkönigreichen bestehenden Englands ließ er germanisches Recht in eine allgemein verständliche Sprache übersetzen. Wegen seines Engagements in der fortschreitenden Christianisierung des angelsächsischen Raums wurde er später heilig gesprochen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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