Gallien - bevor die Franken kamen

Wer waren eigentlich die Gallier? Waren die alle so wie Asterix und Obelix? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was war Gallien, wo lag es und wer lebte dort?

Mit dem Begriff Gallien (-> Gallia) bezeichneten die Römer die etwa ab dem 7/6. Jahrhundert v. Chr. von Kelten besiedelte Gegend zwischen Rhein, Alpen, Mittelmeer, Pyrenäen und Atlantik.

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Woher kamen die Kelten – und wo haben sie Spuren hinterlassen?

Woher die Kelten ursprünglich kamen – ob tatsächlich aus der Gegend des heutigen Böhmens oder gar Bayerns – ist im Grunde genommen nach wie vor Spekulation.

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Wo siedelten die Kelten?

Ab etwa dem 7/6. Jahrhundert v. Chr. siedelten die Kelten zum Beispiel im Südwesten Deutschlands und im heutigen Frankreich (-> Gallier). Sie schlugen ihre Zelte in Kleinasien, auf dem Balkan, in Italien und in Spanien (-> Galater) auf, drangen bis zur Rheinmündung vor und gingen schließlich auf den britischen Inseln (-> Briten, Gälen) vor Anker.

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Wann wurde das „keltische Gallien“ römisch?

Etwa ab dem 7/6. Jahrhundert v. Chr. lebten in der Gegend zwischen Rhein, Alpen, Pyrenäen, Mittelmeer und Atlantik – im Wesentlichen also Gegenden des heutigen südwestlichen Deutschland, Frankreichs und der Beneluxländer – die Kelten (-> griech.: „Keltoi“).

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Was hatte das antike Rom mit Gallien zu tun?

Nun, beide Teile – „dieseits- und jenseits der Alpen“ – wurden von den Römern erobert und dem Römischen Reich zugeschlagen. Der norditalienische Teil in den Jahren 225 bis 190 v. Chr., der transalpine Teil – zwischen Rhein, Mittelmeer und Atlantik – in den Jahren 125 bis 51 v. Chr.

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Wie wurde Gallien von den Römern erobert?

Im Wesentlich in drei, vier Schritten. Etwa um 200 v. Chr. wurde Norditalien – „diesseits der Alpen“ – von den Römern annektiert. Ab 125 v. Chr. betraten sie keltisches Territorium an der Mittelmeerküste, arbeiteten sich bis ins Rhónetal vor, gründeten ein paar Jahre später die Stadt Aquae Sextiae (-> Aix-en-Provence) und machten schließlich die Landschaft der heutigen Provence zur römischen Provinz.

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Was wird „Gallischer Krieg“ genannt?

Als „Gallischer Krieg“ werden die Eroberungszüge des römischen Feldherrn und späteren römischen Konsuls Julius Cäsar in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. bezeichnet.

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Wer war Cäsars Gegner im „Gallischen Krieg“?

Der Mann, der sich vehement mit seinen Leuten gegen die Übergriffe Cäsars zur Wehr setzte, war ein gewisser Vercingetorix.

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Was haben Asterix und Obelix mit den Römern zu tun?

Asterix und Obelix sind bekanntermaßen die Protagonisten der Asterix-Comic-Hefte, die – nicht immer hundertprozentig wahrheitsgetreuen, aber fast – mit List und Tücke unverdrossen gegen Cäsars Legionen kämpfen.

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Wer waren die Franken – und wann tauchten sie in der Geschichte auf?

Aus einem lockeren Verbund kleinerer germanischer Volksgruppen, bildete sich etwa im 3. Jahrhundert (n. Chr.) der Stamm der Franken (-> die „Freien“, die „Kühnen“).

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Wer vertrieb wann die Römer aus Gallien?

Nach der erfolgreichen Niederschlagung der gallischen Kelten unter ihrem Feldherrn Vercingetorix durch Julius Cäsar 52 v. Chr. weiteten die Römer ihr Herrschaftsgebiet über ganz Gallien (das heutige Frankreich) aus. Das funktionierte bis ins 3/4. Jahrhundert (n. Chr.) vergleichsweise problemlos.

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Was sind „Salfranken“ und „Rheinfranken“?

Beide Stämme gehörten zu den im Rheingebiet siedelnden Franken. Im Laufe des 4. Jahrhunderts trennten sich ihre Wege. Die „Rheinfranken“ – nach ihrem ersten Herzog auch „Ripuarier“ genannt – blieben längs des Rheins.

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Wer war "Merowech"?

"Merowech" soll der früheste „richtige“ Herrscher der Franken gewesen sein. Obwohl seine Existenz in der Geschichte nicht wirklich nachzuweisen ist, gilt er doch als Namensgeber der ersten Frankendynastie, der „Merowinger“ (etwa von 480 bis annähernd 750).

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Wer oder was waren die Merowinger?

Die Merowinger waren das erste fränkische Herrschergeschlecht.

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Stimmt es, dass die Merowinger das „Fränkische Reich“ gegründet haben?

Ja, das stimmt.

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