Wer vertrieb wann die Römer aus Gallien?

Nach der erfolgreichen Niederschlagung der gallischen Kelten unter ihrem Feldherrn Vercingetorix durch Julius Cäsar 52 v. Chr. weiteten die Römer ihr Herrschaftsgebiet über ganz Gallien (das heutige Frankreich) aus. Das funktionierte bis ins 3/4. Jahrhundert (n. Chr.) vergleichsweise problemlos.

Dann fiel eine Schar unterschiedlichster germanischer Volksstämme in Gallien ein. Die zogen marodierend durch das Land, schlossen sich im Laufe der Zeit zusammen und nannten sich fortan Franken. Die Römer wurden sukzessive vertrieben oder gingen als nationale Minderheit im Volk der Franken auf. Die Franken gründeten schließlich (486/487 n. Chr.) – unter dem Frankenkönig Chlodwig I.  – das Fränkischen Reich.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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