Wann wurde das „keltische Gallien“ römisch?

Etwa ab dem 7/6. Jahrhundert v. Chr. lebten in der Gegend zwischen Rhein, Alpen, Pyrenäen, Mittelmeer und Atlantik – im Wesentlichen also Gegenden des heutigen südwestlichen Deutschland, Frankreichs und der Beneluxländer – die Kelten (-> griech.: „Keltoi“).

Dann, während des 2/1. Jahrhunderts v. Chr., rückten die Römer in das Gebiet ein, benannten es in „Gallia“ um – und machten aus den Kelten -> Gallier.

 

Wie wurde Gallien von den Römern unterschieden?

Gallien, ursprünglich von den Kelten besiedelt, existierte als kaiserlich-römische Provinz bereits zur Zeit des antiken Rom (etwa ab 2. Jahrhundert v. Chr.). Unterschieden wurde die Gegend von den Römern entsprechend der Lage zur Stadt Rom. Mit der Bezeichnung „diesseits der Alpen“ war Oberitalien gemeint. Mit dem Begriff „Jenseits der Alpen“ wurde das Gebiet vom Rhein bis zu den Alpen und  weiter bis ans Mittelmeer benannt. Begrenzt war Gallien im Westen vom Atlantik sowie im Süden durch die Pyrenäen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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