Die "Pippins" nach Pippin III.

Warum trug Pippin der Bucklige diesen Namen? Und welche Pippins gab es sonst noch so vor Karl Martell? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wer war Pippin der Bucklige?

Pippin der Bucklige (geboren etwa 770, gestorben 811) war der Sohn Karls des Großen aus dessen erster Ehe mit einer gewissen Himiltrud. Pippin wäre als Erstgeborener im Grunde genommen Thronanwärter gewesen, hätten nicht zwei Dinge dagegen gesprochen.

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Warum unternahm Pippin der Bucklige einen Umsturzversuch?

Pippin der Bucklige (769-811; der erste Sohn aus der Verbindung zwischen Karl dem Großen und dessen erster Gattin Himiltrud) hätte eigentlich Nachfolger von Karl dem Großen werden müssen. Hätte. Denn wohl wegen seiner Verunstaltung wurde ihm dieses Erbrecht genommen. Formal begründete Karl der Große das anders, nämlich damit, dass seine erste Frau eher eine Mätresse gewesen sei.

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Wer vereitelte den Umsturzversuch Pippin des Buckligen?

Das war ein gewisser Kaplan Fardulf, ein untergeordneter Priester am Hof Karls des Großen mit geringfügiger – wenn überhaupt – Verantwortung. Er hat Pippins beabsichtigten Putsch gegen "Entgelt" verraten. Die Attentäter wurden hingerichtet, der Bucklige bis an sein Lebensende (811) ins Kloster gesteckt.

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Was wurde aus Pippin dem Buckligen nach seiner erfolglosen Revolte?

Während die Mitstreiter des Putschversuches nach mittelalterlicher Sitte hingerichtet wurden, hatte Pippin der Bucklige weitestgehend Glück. Er wurde für den Rest seines Lebens in das Kloster Prüm gesteckt.

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Wer war Pippin – „(Unter-)König in Italien“?

Pippin, der bis 781 Karlmann hieß, ist ein Sohn Karls des Großen – aus dessen dritter ehelicher Verbindung mit Hildegard. Karlmann wurde etwa 777 als zweiter Sohn dieser Ehe geboren. Mit vier Jahren, anlässlich eines Rom- und Papstbesuches Karl des Großen, wurde er 781 nicht nur von Papst Hadrian I. getauft und zum (Unter-)König in Italien ernannt, sondern auch mit dem Namen Pippin bedacht.

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Warum bekam Pippin (Karlmann) den Titel „Unter-König in Italien“?

Obwohl noch ein Kind und bis zur Pubertät unter der Betreuung zweier Kirchenmänner stehend, wurde Pippin schon als Kind zum König von Italien ernannt. Damit sollte er das Herrschergeschlecht der Karolinger in Italien repräsentieren.

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Welche Leistungen sind Pippin, dem „(Unter-)König in Italien“ zuzuschreiben?

Können Kriege als Leistung gewertet werden? Wohl eher nicht! Ein Gedanke, der Pippin (Unterkönig von Italien) allerdings nicht davon abhielt, so etwa ab 791, mit 14 Jahren, laufend Kriege zu führen.

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Wer waren Pippin I. und II. von Aquitanien?

Die Pippins von Aquitanien sind nicht zu verwechseln mit ihren Namensvettern Pippin (I.) dem Älteren oder Pippin (II.) dem Mittleren. Pippin I. von Aquitanien (etwa geboren 797, gestorben 838) war der Sohn Kaiser Ludwigs des Frommen und Enkel Karls des Großen.

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