Wer war Pippin – „(Unter-)König in Italien“?

Pippin, der bis 781 Karlmann hieß, ist ein Sohn Karls des Großen – aus dessen dritter ehelicher Verbindung mit Hildegard. Karlmann wurde etwa 777 als zweiter Sohn dieser Ehe geboren. Mit vier Jahren, anlässlich eines Rom- und Papstbesuches Karl des Großen, wurde er 781 nicht nur von Papst Hadrian I. getauft und zum (Unter-)König in Italien ernannt, sondern auch mit dem Namen Pippin bedacht.

In seinem weiteren Leben gab sich Pippin dann recht kriegerisch. Er kämpfte für die Karolinger unter anderem gegen die Awaren, Slawen, Mauren (auf Korsika) und Sachsen. Ähnlich wie sein Vater war Karlmann/Pippin in fast ganz Europa unterwegs, vorwiegend um Scharmützel auszutragen oder Stämme zu unterwerfen.

Als sein Vater Karl der Große starb und sein Reich aufteilte, fielen an Pippin Italien und Bayern.

Autoren: Manfred Zorn & Dr. Jörg Zorn

 

 

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