Hatte die Rechtssatzung („Capitulare Saxonium“) für die Sachsen ewig Bestand?

Nein, hatte sie nicht. Nicht in vollem Umfang.

Nachdem die Sachsen – nach immer mal wieder aufkommenden Scharmützeln trotz der 785 verfügten „Capitulare Saxonium“ – 797 wirklich und endlich unterworfen waren, lockerte Karl der Große seine in der „Rechtssatzung für das Gebiet der Sachsen“ festgeschriebenen Gesetze. Sachsen galten fortan als ebenbürtige und gleichberechtigte Mitbürger des Frankenreiches. Ein paar Jahre später durften sie sogar  wieder ihre Stammesrechte ausüben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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