Warum und wann begann Karl der Große, gegen die Sachsen zu kämpfen?

Tja, was mag sich Karl dabei gedacht haben? Möglicherweise war es die Tatsache permanenter räuberischer Übergriffe der Sachsen auf fränkisches Gebiet. Möglich aber auch, dass es Karl als bekennendem Christen in erster Linie darum ging, die störrischen Sachsen endlich zu missionieren. Wahrscheinlich war es beides zusammen.

Und dabei spielte auch, wenn es denn sein musste, das Schwert eine nicht unerhebliche Rolle. Wie auch immer!

Im Jahr 772 scheint Karl der Geduldsfaden gerissen zu sein. Seine Truppen eroberten in einer Art Partisanenkrieg - die Sachsen hatten keine vergleichbare Streitmacht, sondern kämpften in kleinen Einheiten aus dem Hinterhalt - die Grenzfestung Eresburg nahe Paderborn. Mit kurzfristigem Erfolg!

Die sich daraus entwickelnden Auseinandersetzungen dauerten gute dreißig Jahre ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

 

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