Wer waren die Sachsen?

Die Sachsen, ein westgermanischer Stammesverband, wurden etwa ab dem zweiten und dritten Jahrhundert im heutigen Nordwestdeutschland und Teilen der Niederlande auffällig. Weitläufig verwandt waren sie mit den Angeln. Aus beiden Stämmen entwickelten sich in England später die Angelsachsen.

Das sächsische Siedlungsgebiet auf dem Kontinent reichte in etwa von Friesland über das heutige Ruhrgebiet, West- und Ostfalen, Hessen und Thüringen bis nach Hamburg. Dort lebten die Sachsen in einer Vielzahl kleinerer Stämme mit lediglich regionaler Führung und nach alter germanischer Tradition. In ihren heidnischen Götterglauben ließen sie sich ungern dreinreden.

Ungefähr ab dem 5. Jahrhundert hatten sie immer mal wieder Zoff mit den Franken, in deren Hoheitsgebiet sie frech und respektlos ihre Raubzüge unternahmen.

Autor: Manfred Zorn