Hat es den „Awarenschatz“ tatsächlich gegeben?

Offensichtlich! Es muss den Awaren 796 irgendwie gelungen sein, Teile des Schatzes vor der fränkischen Soldateska zu verbergen.

Denn eine nicht unerhebliche Anzahl Pretiosen des vermuteten Awarenschatzes soll bei Nagyszentmiklós, einer Grenzstadt zwischen dem heutigen Rumänien, Ungarn und Serbien,

  • vergraben gewesen,
  • 1799 von Bauern gefunden und von
  • Schatzsuchern zweifelhaften Charakters in Ungarn feilgeboten worden sein.

Wozu es allerdings nicht gekommen ist. Die Dunkelmänner hatten nicht mit der ungarischen „Königlichen Kammer“ gerechnet. Die schob dem Coup einen Riegel vor. Der Schatz wurde nach Wien gebracht.

Dort unterliegt er heute wissenschaftlichen Untersuchungen, die beweisen sollen, dass der Goldschatz tatsächlich awarischen Ursprungs ist - was mehr oder weniger als wahrscheinlich gilt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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