Wie bereitete Karl der Große seine Feldzüge vor?

Karl der Große hat so gut wie ständig Krieg geführt. Im Frühling eines jeden Jahres rief er die Mächtigen und Lehnsherren seines Reiches auf dem so genannten Maifeld zusammen. Mitzubringen waren die zum Heeresdienst verdonnerten Gefolgsleute mit deren Reitern - bestehend aus schwerer (-> „Scara francisca“ -> „Panzerreiter“) und leichter Kavallerie - sowie die Horde des marschierenden Fußvolks.

Hinzu kamen Waffen, Lebensmittel, Kleidung sowie die erforderlichen Transportfahrzeuge.

Bevor der Tross - die Truppenstärke soll bisweilen bis zu hunderttausend Mann betragen haben - sich auf den Weg in Richtung Feind aufmachte, wurde beraten, Kundschafter angehört, die seiner Zeit verfügbaren Karten studiert und Rekruten ausgebildet.

War dann alles sorgfältig vorbereitet, ging´s endlich los - gegen wen auch immer.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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