Wann und wie wurde Karl der Große zum König der Langobarden?

Mit dem Tod des Bruders Karlmann 771, übernahm Karl auch dessen Gebiete. Er herrschte nun über das gesamte Frankenreich. Drei Jahre später, 774, marschierte er in Richtung Lombardei. Dabei gelang es Karl dem Großen, nach längerer Belagerung der „Hauptstadt“ Pavia, den Langobardenkönig Desiderius zu entmachten.

Kriege wurden damals auch wegen der Beute gemacht. Karl verlangte allerdings lediglich ein einziges Beutestück für sich selbst. Die Langobardenkrone!

Also, nicht lange fackelnd, krönte er sich - unter dem Jubel seiner Heerführer - spontan und eigenhändig zum „König der Langobarden“.

Jetzt war er „König der Franken, der Langobarden und Patricius Romanorum (-> Schutzherr der Römer)“.

Autor: Manfred Zorn

 

 

 

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