Was hat Karl der Große mit einem „weißen“ Elefanten zu tun?

Der „weiße“ Elefant war wirklich weiß (-> Albino!?) und – etwa um 802 – ein Geschenk des Kalifen von Bagdad, Harun al-Raschid (*etwa 763 bis °809), an Karl den Großen.

Karl war nämlich gerade dabei, sich - wegen offener Glaubensfragen zwischen Islam und Christentum - um gute Beziehungen zu den Muselmanen zu bemühen. Der Elefant war seitens des Kalifen ein Zeichen der Freundschaft. Er, der Elefant, trug den Namen Abul al-Abbas. Benannt nach dem Stammvater der Abassiden. Der wiederum, soll ein Nachfahre von Mohammeds Onkel gewesen sein.

Nun, ja - bleibt die Frage: Wie hat die arabische Reisegruppe den tonnenschweren Dickhäuter von Bagdad nach Aachen bugsiert, wie für die aufwendige und teure Verpflegung gesorgt - und was ist aus dem Elefanten geworden? Wie auch immer das gewesen sein mag, Fakt ist, das Tier hat es tatsächlich gegeben. Wahrscheinlich lebte es - auch zum Gaudi der neugierigen Hofbediensteten - bis zu seinem Dahinscheiden in einem kaiserlichen Tiergehege ...

Autor: Manfred Zorn

    

 

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