Was bedeutet der Begriff „Karolingische Renaissance“?

Der Begriff „Karolingische Renaissance“ umfasst die kulturelle Erneuerung – nicht nur, aber ausgesprochen ausgeprägt – zur Zeit Karls des Großen. Karl hat Ausbildung, Bildung, Kunst und Wissen sozusagen zur Chefsache gemacht.

An seinem Hof arbeiteten und lehrten – unter  anderen – Grammatiker, Dichter, Astronomen, Mathematiker, Literaten, Philosophen. Seine Aachener Residenz wurde von seinen Zeitgenossen sogar als „zweites Rom“ oder „zweites Athen“ bezeichnet. So genannte Kopisten, die sich im Wesentlichen aus dem Klerus rekrutierten, kopierten Hunderte wertvoller Handschriften. Mit der Unterstützung seines angelsächsischen Beraters Alkuin, reformierte Karl das Bildungswesen, förderte Sprache, Schrift, Literatur, Buchmalerei sowie Bauwerke karolingischer Architektur (-> Klöster, Kathedralen, Pfalzen).

Autor: Manfred Zorn

 

 

Verwandte Beiträge

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige