Was ist unter „Capitulare de villis“ zu verstehen?

Die etwa um 812 von Karl dem Großen veranlasste Verfügung, die „Capitulare de villis“, ist so etwas wie eine detaillierte Gebrauchsanweisung für so gut wie alles in der Landwirtschaft Vorkommende. Anzunehmen ist, dass die darin festgehaltenen Vorgaben – auch oder wegen möglicher Zeiten des Mangels – Versorgungsengpässe vermeiden helfen und Erträge steigern  sollten.

Die wiederentdeckte Nützlichkeit von Wassermühlen, Pflügen, eine mustergültig betriebene Zucht von Viehzeug aller Art sowie die Einführung der Dreifelderwirtschaft, erbrachte in der Tat nicht nur größeren landwirtschaftlichen Fortschritt, sondern gleichzeitig auch mehr Ausbeute und Gewinn.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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