Wurde Karl der Große vom fränkischen Adel anerkannt?

Im Großen und Ganzen, ja! Allerdings ärgerte es ihn, dass er sich immer mal wieder – ähnlich wie auch sein Vater Pippin III. der Jüngere – wegen seiner Herkunft rechtfertigen musste.

Pippin III. war ja, wie bekannt, ursprünglich lediglich Hausmeier, also angestellter Verwalter der merowingischen Könige gewesen. Nach dem Wechsel der Herrschaft von den Merowingern zum Geschlecht der Arnulfinger, dem die „Pippins“ (-> „Pippiniden“) entstammten, gab es zu Beginn von Pippins III. Herrschaft durchaus Vorbehalte aus den kirchlichen und adeligen Reihen der Franken. Diese Denke hielt unterschwellig bis in Karls des Großen Herrschaft an, änderte letztlich aber nichts an seiner Bedeutung und Reputation.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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