Wann standen die Langobarden vor Rom?

Im Jahre 742. Allerdings blieb die Einnahme Roms durch Liutprand, König der Langobarden (-> von 712 bis 744), aus.

Und das, obwohl Karl Martell zuvor jegliche UnterstĂŒtzung fĂŒr Papst Gregor III. abgelehnt hatte, weil er sein gutes VerhĂ€ltnis zu Liutprand nicht belasten wollte. Zwar eroberte Liutprand einige Kastelle und gliederte sie in sein Reich ein, zog dann aber wieder ab. Letztlich fĂŒhrte aber wohl auch die SchwĂ€chung seiner Truppen, bedingt durch die unergiebigen Auseinandersetzungen mit dem obstinaten Transamund II., Herzog von Spoleto (-> Umbrien/Italien), zu einer friedlichen Lösung. 

Liutprand zwang Transamund II. ins Kloster, setzte seinen Neffen Gisulf II. an dessen Stelle und trat mit dem Nachfolger des 741 verstorbenen Papst Gregors III., Papst Zacharias (*679/°752), in Verhandlungen. 
Fazit?
Nun, dem diplomatisch versierten Zacharias gelang es, Liutprand endgĂŒltig zum Verzicht auf die pĂ€pstlichen Gebiete zu bewegen ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

 

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