Wer war Ludwig „das Kind“ – und was/wer kam nach ihm?

Ludwig IV. „das Kind“ (etwa *893 bis °911), Sohn Arnulfs von Kärnten und ewig kränkelnd, wurde zu Beginn des Jahres 900 in Forchheim zum ostfränkischen König gemacht. Aber der zu Beginn seiner Amtszeit Sechsjährige, hatte wenig auszurichten. Während seiner – man möchte sagen – Pseudoherrschaft, stand Ludwig unter der Fuchtel der einflussreichen Bischöfe von Mainz und Konstanz.

Ludwig „das Kind“ verstarb 911 mit achtzehn Jahren und wurde in Regensburg beigesetzt.

Da sich die Großkopferten des Reiches dieses Mal aber nicht mehr für den zur Verfügung stehenden Karolinger, nämlich Karl „den Einfältigen“ (etwa *879 bis °929), Sohn Ludwigs „des Stammlers“ und König der Westfranken, zum Nachfolger „des Kindes“ entscheiden konnten, sondern stattdessen Konrad I. den Jüngeren aus dem Hause der westfränkischen Konradiner wählten, war die Linie der Karolinger mit dem Ableben Ludwig „des Kindes“ erloschen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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