Was wurde nach Karl „dem Dicken“ aus dem Frankenreich?

Nach der Absetzung Karls „des Dicken“, nahm der fränkische Reichsadel das Heft in die Hand. Zwar machten seine wichtigen aristokratischen Vertreter noch einmal einen Karolinger, Arnulf von Kärnten, zum ostfränkischen König und 896 zum „römisch-deutschen“ Kaiser, konnten aber nicht umhin festzustellen, dass das Geschlecht der Karolinger mehr und mehr in der Versenkung verschwand.

Arnulf, obwohl ein tatkräftiger Mann, agierte letztlich weitestgehend glücklos und fand so recht keinen Weg, den Niedergang aufzuhalten.
Das Frankenreich zerfiel in fünf Königreiche (West- und Ostfranken, Hoch- und Niederburgland sowie Italien) und durchsetzungsfähige Familien setzten sich an die Spitze der neuen Gebiete.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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