Was wurde aus Ludwig „dem Deutschen“?

Ludwig „der Deutsche“ (etwa *806 bis °876), dritter Sohn Ludwigs des Frommen und Enkel Karls des Großen sowie selbsternannter König von Bayern, war im Grunde ein unauffälliger Typ.

Im Laufe seines Lebens musste er sich zwar einigen Auseinandersetzungen mit Sachsen, Böhmen, Sorben und Normannen stellen, war einigermaßen in den Familienzwist involviert, taute aber erst richtig auf, als ihm 843 in der Reichsteilung des Vertrages von Verdun das Ostfrankenreich zugesprochen wurde.

Das Gebiet entsprach – bis auf die Bretagne – etwa dem heutigen Frankreich.

Durch kluge Politik verstand er es, diesen östlichen Teil des Frankenreiches wirkungsvoll zusammenzuhalten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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