Was sollten das neue Kirchenrecht und die „Ordinatio imperii“ regeln?

Die Kirchenrechtsreform von 816 schrieb eine für alle Klöster des Frankenreiches verbindliche Liturgie sowie eine strenge, alle Bereiche klösterlichen Lebens umfassende, Regelung nach benediktinischen Grundsätzen vor.

In der „Ordinatio imperii“ von 817 wurde die Herrschaftsnachfolge des Fränkischen Reiches neu geregelt. Die bisher von den Karolingern praktizierte Teilung der Macht auf mehrere Nachfolger wurde kategorisch verworfen; zukünftig hatte die Thronfolge ausschließlich auf den jeweils ältesten Sohn überzugehen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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