Wer waren die „Scara francisca“?

Die „Scara francisca“ („Heilige Schar“) waren reitende Krieger, sozusagen die Kavallerie und Gardetruppe Karl Martells, Pippin des Jüngeren und Karl des Großen. Als es um den Schutz Roms sowie Papst Stephan II. – und damit gegen die Langobarden – ging, hatte Pippin der Jüngere etwa fünfhundert Reiter in ständiger Kampfbereitschaft.

War das nicht ziemlich teuer? Nun ja, einer damaligen Aufzeichnung nach soll die Ausrüstung der Scara francisca dem Gegenwert von 18 Kühen entsprochen haben.

Was war das Besondere an der Ausrüstung der reitenden Krieger?

Der Steigbügel. Den hatte bereits Karl Martell von den Sarmaten, einem ursprünglich iranischen Reitervolk, abgekupfert und bei seinen „Scaras“ eingeführt. Steigbügel verhalfen dem Reiter zu einem festeren Halt auf dem Pferd. Lanze und Schwert konnten somit effizienter eingesetzt werden – sehr zum Leidwesen der Gegner.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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