Langobarden

Woher kommen die Langobarden? Sind das ursprünglich Römer, Germanen oder Wikinger? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wer waren eigentlich die Langobarden?

Die Langobarden waren ein germanischer Volksstamm. Etwa um die Zeit von Christi Geburt herum verließen sie Südskandinavien und siedelten an der mittleren Elbe, in der Gegend um Lüneburg.

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Warum hat Karl Martell Papst Gregor III. gegen die Langobarden im Stich gelassen?

Von Papst Gregor III. (Papst von 731-741) um Unterstützung gegen die Langobarden gebeten, lehnte Karl Martell (*um 690/°741) vorsichtig ab. Er wollte sich jetzt nicht einmischen, weil die Langobarden ihm 732 in der Schlacht bei Tours und Poitiers Waffenhilfe gegen die Araber geleistet hatten.

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Was erhielt Papst Stephan II. von Pippin dem Jüngeren?

Im Jahre 754 standen die Langobarden erneut davor, das Herzogtum Rom und Neapel einzunehmen.

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Was wird unter „Pippinischer Schenkung“ verstanden?

Mitte des 8. Jahrhunderts schenkte Pippin der Jüngere – als Gegenleistung für die Anerkennung der Karolinger als Königsgeschlecht durch die Kirche – Papst Stephan II. eine Vielzahl der von den Langobarden zurückeroberten Ländereien.

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Wer machte den Langobarden endgültig den Garaus?

Karl der Große. Denn nicht nur, dass die Langobarden immer noch – oder schon wieder – stark in Norditalien waren und dem Papst Unannehmlichkeiten bereiteten, führten 774 auch „familiäre“ Gründe zum militärischen Einschreiten Karls des Großen in die Lombardei.

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Warum besetzte Karl der Große 774 die Lombardei?

Weil Desiderius, von 757 bis 774 König der Langobarden, einen Teil der Ländereien von Papst Hadrian I. okkupiert hatte – woraufhin Hadrian Karl den Großen um Hilfe bat.

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Warum hatte Desiderius Ländereien Papst Hadrians I. besetzt?

Der Langobardenkönig Desiderius war ungehalten darüber, dass Papst Hadrian I. nicht seinem Willen entsprochen hatte.

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Wie kam Desiderius zur Witwe Karlmanns?

Karlmann – der Bruder Karls des Großen – war seit 768 König der fränkischen Gebiete Burgund, Aquitanien und Alemannien. Als er 771 verstarb, stellte sich seine Witwe mit ihren beiden Söhnen unter den Schutz des Langobardenkönigs Desiderius.

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Warum wollte Desiderius Karlmanns Söhne zu Königen küren lassen?

Weil er sauer auf Karl den Großen war. Der hatte sich nämlich von seiner ersten Frau – einer Tochter des Desiderius – getrennt.

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Wen bat Papst Hadrian I. gegen Desiderius zur Hilfe?

Da Papst Hadrian I. sich geweigert hatte, Karlmanns Söhne zu fränkischen Königen zu salben, fürchtete er berechtigterweise den Zorn des Langobardenkönigs Desiderius.

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Was geschah 774 mit Desiderius, dem letzten Langobardenkönig?

Er landete im Kloster. Und zwar nicht freiwillig. Sondern durch Karl den Großen. Und das kam so: Karl der Große half Papst Hadrian I.. Der hatte um Unterstützung gebeten, weil der Langobarden-König Desiderius ihm Ländereien entrissen hatte und weitere Waffengänge drohten. Es ging letztlich um einen Erbfolgestreit zwischen Hadrian und Desiderius (siehe weitere Fragen dazu).

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Welchen Titel trug Karl der Große nach dem Sieg über Desiderius?

Nachdem Karl der Große 774 Desiderius und seine Langobarden besiegt und dessen Reich dem Fränkischen Reich angeschlossen hatte, gab er sich den Titel „König der Franken und Langobarden und Schutzherr der Römer“.

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Was sollte der Titelzusatz „Schutzherr der Römer“ dokumentieren?

Karl der Große wollte mit dem Titelzusatz „Schutzherr der Römer“ die Fortführung des von seinem Vater gegebenen Versprechens dokumentieren. Denn bereits 756 hatte sich sein Papa, Pippin III. (der Jüngere), zum Schutzherrn über die Stadt Rom erklärt.

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