Was sprach zu Chlodwigs I. Zeiten gegen die Arianer?

Gegen Ende des 5. Jahrhunderts hatten Germanen „arianischen“ Glaubens weite Teile der römisch-mediterranen Provinzen okkupiert. Diese, und möglicherweise eine sich fortsetzende Ausdehnung des „Arianismus“ – im Besonderen auf Betreiben der Westgoten – war Papst, Bischöfen und anderen katholischen Kirchenvertretern schlichtweg unheimlich.

Anders gesagt: Die katholische Kirche hatte die Befürchtung, der „Arianismus“ könne im Land die Oberhand gewinnen – und das hätte der Institution Kirche ganz und gar nicht ins Konzept gepasst.

 

Wo und wann gab es erste Auseinandersetzungen mit „Arianern“?

Das war bereits auf dem Konzil von Nicäa 325 (n. Chr.). Auf diesem Konzil wurde die Auffassung der „Arianer“, Jesus Christus könne nicht gleichzeitig sowohl Mensch, als auch Gott sein, von der katholischen Kirche vehement als Irrglaube verurteilt und verdammt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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