Wie versuchten die Söhne Chlodwigs I. das Frankenreich zu erhalten?

Nun, zu Beginn sah alles recht gut aus. Mit seinen Brüdern Chlodomer und Childebert eroberte Chlothar I. (523) Burgund, ein paar Jahre später (531) schloss er sich seinem Halbbruder Theuderich I. an, um Thüringen dem fränkischen Herrschaftsbereich einzugliedern.

Expansion bis zur Erschöpfung

Im Jahre 532 ging es mit Bruder Childebert erneut gegen die obstinaten Burgunder und wieder gute 10 Jahre später (541) kämpften beide – allerdings erfolglos – gegen die Westgoten. Das war´s dann. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts hörten die Eroberungszüge auf.

Was war sonst noch los bei den Merowingern?

Trotz weiterer erfolgreicher Ausdehnung des Frankenreichs unter den Söhnen Chlodwigs I., setzten zunehmend familiäre Auseinandersetzungen unter den merowingischen Brüdern ein.

Verrat, Korruption und Mord machten Schule im Frankenreich. Immer ging es dabei – wie so oft auch heute noch – um Macht, Ländereien und Ansehen.

Erbansprüche unliebsamer Anverwandten mussten verhindert werden. Um das zu erreichen, wurden Lebenslichter ohne Ansehen des Verwandtschaftsgrades einfach schon mal ausgeblasen. Eine schrecklich-nette Familie...!

Autor: Manfred Zorn

 

 

Verwandte Beiträge

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige