Was ist das „Pariser Edikt“?

Das „Pariser Edikt“ (-> „Edictum Chlotharii“) ist eine Vereinbarung zwischen Chlothar II. und dem fränkischen Adel, die 614 auf der Synode von Paris festgeschrieben wurde.

Mit dem „Pariser Edikt“ wurden dem fränkischen Adel nicht unerhebliche politische Rechte eingeräumt. Der wesentlichste und folgenreichste Punkt dieser Übereinkunft war Chlothars II. Billigung, zukünftig das Reich von so genannten Hausmeiern verwalten und regieren zu lassen. Diese Zustimmung, die einem Machtverlust der Merowinger gleich kam, ließ im Gegenzug die Macht des Adels wachsen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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