Wann ging die Zeit der Wikinger dem Ende zu?

So ganz allmählich. Etwa in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts!
Zwar machte sich der dänische König Knut (etwa *995/°1035) zwischen 1015 und 1018 noch einmal auf nach England, um in ehrgeiziger Manier sein Reich zu vergrößern, aber die üblichen räuberischen Beutezüge der Wikinger gehörten zunehmend der Vergangenheit an.

Deren Abenteuerlust wurde noch vor Ende des 10. Jahrhunderts in friedlichere Kanäle gelenkt. Jetzt konnten möglicherweise noch vorhandene Agressivitäten in den Kriegen ihrer Könige und anderen, letztlich friedlicheren, Aktivitäten ausgelebt werden.

Ein Übriges zur Beendigung der bisher ständigen Gefahr möglicher kriegerischer Überfälle der Wikinger, trug im Wesentlichen aber die fortschreitende Christianisierung der Skandinavier bei.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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