Wie wurde der Nordwesten Frankreichs zur Normandie?

„Rollo der Wikinger“ (*etwa 860/°932), wider Erwarten friedfertig und Karl III., dem Einfältigen (*879/°929) in Sympathie verbunden, erweiterte das ihm von Karl 911 per Vertrag von „Saint-Clair-sur-Epte“ übergebene Lehen - ein stattliches Gebiet an der Mündung der Seine mit der „Hauptstadt“ Rouen - zu Lasten des französischen Adels.

Gleichzeitig stellte er sich erfolgreich gegen seine gelegentlich immer noch marodierenden wikingischen Landsleute.

Die in weiten Teilen der Bevölkerung vorangehende Annahme des Christentums sowie die stete Aneignung landesüblicher Sprache und Sitten, brachte letztendlich das allmähliche Ende wikingischer Bedrohung.

Die Menschen nannten sich Normannen (abgeleitet von „Nordmannen“), und der Nordwesten des heutigen Frankreich wurde zur Normandie.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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