Wer waren die „Normannen“?

Als „Normannen“, „Nordmänner“ oder auch Nachfolger der „Wikinger“, die etwa vom 8. bis 11. Jahrhundert die Szene beherrschten, wurde auch der Teil der skandinavischen Raubeine bezeichnet, mit dem sich bereits Kaiser Karl der Große (*742 bis °814) gegen Ende des 8. Jahrhunderts, eher mühsam als erfolgreich, herumschlagen musste.

Dabei ging es zu Beginn um Gebiete des nördlichen Deutschland, später dann - Anfang des 9. Jahrhunderts - gegen die zum fränkischen Reich gehörenden Friesen.

Besonders eindringlich bekamen es in der Folge Karls karolingische Nachfahren mit den marodierenden Normannen (-> Wikingern) zu tun. Ludwigs des Frommen Tod (-> °840) öffnete den Normannen dann endgültig Tür und Tor ins Frankenreich.

An die wilden Horden der „Normannen“ erinnert noch heute der Name „Normandie“, eine Region im Nordwesten Frankreichs.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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