Weitere Kreuzzüge

Wann war der zweite Kreuzzug? Und wann folgten die nächsten Kreuzzüge? Wer waren die Protagonisten, wer die Gewinner, wer die Verlierer? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Der 2. Kreuzzug (1147-1149) – warum wurde er unternommen?

Kreuzzüge mit dem Hintergrund, die christlichen Stätten in Palästina (-> Jerusalem) für die Christen zu retten, waren „en vogue“, waren sozusagen Christenpflicht.

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War der 3. Kreuzzug (1189-1192) erfolgreich?

Nicht wirklich! Im Jahr 1187 hatte der unerschrockene muslimisch-seldschukische Sultan von Ägypten und Syrien, Saladin (*1138/°1193), Jerusalem zurückerobert. Das ging nun gar nicht! Jetzt war es Papst Gregor VIII. (*etwa 1105?/°1187), der zum 3. Kreuzzug aufrief.

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Was genau ist das eigentlich – der „Deutsche Orden“?

„Deutscher Orden“ wird eine Bruder-, oder auch Ritterschaft genannt, die anlässlich des 3. Kreuzzuges 1190 von Bremer und Lübecker Kaufleuten bei Akkon (-> Galiläa/Israel) gegründet wurde. Ursprünglich sozusagen als Feldlazarett für verwundete und erkrankte Kreuzritter, Wallfahrer und andere Durchreisende gedacht, wurde aus der Idee, ein Krankenhaus in Jerusalem mit dem klangvollen Titel: „Brüder vom Hospital (-> Deutschen Haus) St. Mariens in Jerusalem“ zu schaffen, schon bald eine feste Institution.  

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Um was ging es im 4. Kreuzzug (1202-1204)?

Ja, um was eigentlich? Im Jahr 1198 rief Innozenz III. (*etwa 1160/°1216; Papst von 1198 bis 1216) zum 4. Kreuzzug auf, der allerdings nicht nach Jerusalem, sondern dieses Mal nach Ägypten führte.

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Gab es außer dem 5. Kreuzzug von 1228-1229 noch andere 5. Kreuzzüge?

Ja, in der Tat, die gab es. Aber die Angelegenheit ist verwirrend. Die Interpretationen in den Geschichtsbüchern gehen hier auseinander. Eine Einigung scheint nicht in Sicht, was eine etwas längere Betrachtung an dieser Stelle daher leider erforderlich macht.

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Zu was führten der 6. (1248-1254) und 7. (1270) Kreuzzug?

Im Grunde genommen zu nichts. Beide, angeführt von Ludwig IX. (*1214/°1270; ab 1226 König von Frankreich) und mit dem ausgerufenen Ziel, das von den Christen als Bedrohung empfundene muslimische Ägypten platt zu machen, erwiesen sich als Fehlschlag.

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Warum gilt der Fall der Stadt Akkon als das Ende der Kreuzzugsmanie?

Akkon, eine Stadt in Galiläa/Israel, galt 1291 als das letzte Bollwerk der Kreuzfahrer im Königreich Jerusalem.

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Was haben denn nun 200 Jahre Kreuzzüge bewirkt?

Sieht man einmal ab von Mord und Totschlag sowohl auf Seiten der Muslime, als auch der Kreuzfahrer, von den in all den Jahren nicht ausgeräumten Rivalitäten zwischen Papst- und Kaisertum, der Unfähigkeit sowie des Strebens nach Macht und Besitztümern des einen oder anderen führenden Heerführers, wird den Protagonisten der Kreuzzüge heute durchaus auch eine gehörige Portion religiöser Motivation unterstellt, ohne die die Idee der Kreuzzüge – nämlich die heiligen Stätten in und um Jerusalem für die Christenheit zurückzugewinnen – keinesfalls über immerhin zwei Jahrhunderte aufrechtzuerhalten gewesen wäre.

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