Der 2. Kreuzzug (1147-1149) – warum wurde er unternommen?

Kreuzzüge mit dem Hintergrund, die christlichen Stätten in Palästina (-> Jerusalem) für die Christen zu retten, waren „en vogue“, waren sozusagen Christenpflicht.

Davon war auch der Staufer Konrad III. überzeugt. Folgerichtig entschloss er sich – gemeinsam mit König Ludwig VII. von Frankreich sowie auf Drängen des Kreuzzugpredigers und Zisterzienserabtes Bernhard von Clairvaux (*etwa 1090/°1153) und des Papstes Eugen III. (Papst von 1145 bis 1153) – die inzwischen wieder von Muslimen besetzte Grafschaft von Edessa zurückzuerobern.

Das von 1147 bis 1149 dauernde Unternehmen war allerdings ein Flop!

Nicht nur, dass die führenden Köpfe des Kreuzzugheeres untereinander uneins waren und dummerweise die pro Christen eingestellte Stadt Damaskus angriffen, endete die Niederlage der Kreuzfahrer nach ungeheuerlichen Verlusten an Mensch und Material in der Erfolglosigkeit. Konrad III. nahm mit seinen Truppen ab Frühherbst 1148 den Weg über Konstantinopel zurück; der Franzose, Ludwig VII., traf im Frühjahr 1149 wieder in Frankreich ein.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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