Heinrich I.

Wieso hieß der erste der Otto-Könige Heinrich I.? Wann lebte er? Darum geht es in diesem Kapitel.

Wer war Heinrich I., der Vogler?

Heinrich (*um 876/°936) stammte aus Sachsen. Und zwar aus der sächsischen Dynastie der Liudolfinger, die es durch Wohlverhalten während und – im Besonderen – nach Karls des Großen Sachsenkriegen (772 bis 804) nicht nur in den Adelsstand geschafft, sondern im west- und nördlichen Harzvorland auch zu nicht unerheblichem Grundbesitz gebracht hatte.

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War Heinrich I. der erste König der „Ottonen“?

Ja, Heinrich I. (*etwa 876 bis °936) aus dem (nieder-)sächsischen Adelsgeschlecht der Luidolfinger gilt in der Tat als erster König der Ottonen!

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Sachsen im Mittelalter – was ist darunter zu verstehen?

Nun, wenn im Mittelalter von Sachsen die Rede ist, hat das nichts mit dem heutigen Bundesland, dem Freistaat Sachsen mit den Städten Dresden, Leipzig, Görlitz, Chemnitz oder Hoyerswerda zu tun.

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Wie wurde Heinrich I. zum Ottonen?

Als Heinrich 919 zum König des Ostfrankenreichs gekürt wurde, war er im Sinne des Begriffs eigentlich noch kein Ottone.

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Wie entstand das „Ostfrankenreich“?

Durch Teilung des Fränkischen Reiches durch Ludwig I. "den Frommen" (*778/°840).

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Was wurde 843 im Vertrag von Verdun vereinbart?

Nach den nicht enden wollenden Zwistigkeiten unter den Söhnen des „frommen“ Vaters Ludwig I. (*778/°840), wurde die von diesem bereits 817 festgelegte Reichsteilung im Jahre 843 endlich (Ludwig der Fromme war zu dem Zeitpunkt bereits drei Jahre tot!) im Vertrag von Verdun festgeklopft.

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„Prümer Teilung“ – was bedeutet das?

Eine weitere Teilung der Hinterlassenschaft Ludwigs des Frommen (*778/°840).

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Was wurde 870 im „Vertrag von Meerssen“ festgelegt?

Noch eine Teilung!

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Lothringen – wie entstand es und wo liegt es?

Lothringen war unter anderen ein Gebiet des sogenannten „Mittelreiches“, das auch "Lotharii Regnum" (das "Reich Lothars") genannt wurde.

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Wie wurde Heinrich I. eigentlich König des Ostfrankenreichs?

Kurz gesagt: Mit dem definitiven „Aus“ der Karolinger und dem Scheitern des Konradiners Konrad I.!

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Was oder wer waren die „Konradiner“?

Als „Konradiner“ werden Personen einer fränkischen Adelsdynastie bezeichnet. Der Name ist abgeleitet von zwei Konrads – dem Älteren und dem Jüngeren.

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Wurde Heinrich I. von den Zeitgenossen als König akzeptiert?

Nicht von gleich auf jetzt!

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Wie oft war Heinrich I. verheiratet?

Zweimal.

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Woher stammt Heinrichs I. Beiname „der Vogler“?

Der Namenszusatz „der Vogler“ ist nicht bewiesen, entstammt der Legende und soll – so heißt es – in Wirklichkeit auf das 1835 von Johann Nepomuk Vogl verfasste Gedicht „Herr Heinrich sitzt am Vogelherd“ zurückzuführen sein.

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Was ist das eigentlich - ein „Vogelherd“?

Vogelherd wird ein Platz genannt, an dem – bis weit in die heutige Zeit hinein (in Italien zum Beispiel) – sogar herrschaftliche Gesellschaftsschichten gern mit Leim und Netzen auf Vogeljagd gehen.

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Was ist unter Heinrichs I. so genannter „Hausordnung“ zu verstehen?

Heinrich I. hatte – durchaus unüblich zu einer Zeit, in der Herrschaftsbereiche in der Nachfolgeregelung bis dahin immer unter allen legitimen Söhnen aufgeteilt wurde – seinen erstgeborenen Sohn Otto, den er für den Qualifiziertesten hielt, zu seinem Nachfolger bestimmt.

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Wie kam Heinrich I. zu Lothringen?

Um Lothringen wurde permanent gestritten. Sowohl West- als auch Ostfranken beanspruchten das Gebiet abwechselnd für sich. Heinrich I. machte es ganz anders.

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Wer sorgte in Heinrichs I. Reich für erhebliche Unruhe?

Das waren die Ungarn, die sich damals (und auch heute noch) Magyaren nannten.

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Wie hielt es Heinrich I. mit den Ungarn?

Klug und listig!

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Wo starb Heinrich I. - und was hat er hinterlassen?

Als Heinrich 936 in der Kaiserpfalz Memleben (Sachsen-Anhalt) verstarb und in Quedlinburg beigesetzt wurde, hinterließ er ein über alle deutschen Stämme geeintes Reich.

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Wo sind heute noch – angeblich – Spuren Heinrichs I. zu finden?

Mindestens vier bis fünf Orte nehmen heute für sich in Anspruch den Ort ausgemacht zu haben, wo – der Ballade des österreichischen Dichters Johann Nepomuk Vogl (*1802/°1866) nach – der gute Heinrich vorzugsweise gesessen haben und seinem Hobby nachgegangen sein soll.

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