Lothringen – wie entstand es und wo liegt es?

Lothringen war unter anderen ein Gebiet des sogenannten „Mittelreiches“, das auch "Lotharii Regnum" (das "Reich Lothars") genannt wurde.

 

Mit der Teilung des Frankenreiches 843 im Vertrag von Verdun fiel dieser Landstrich an Lothar I. (*795/°855).

Im Jahre 870 teilten dann Ludwig der Deutsche (*806/°876) und Karl der Kahle (*823/°877) das „Mittelreich“ ein weiteres Mal unter sich auf, wobei der "deutsche" Ludwig den östlichen Teil Lothringens erhielt.

Heute

ist Lothringen – mit der „Hauptstadt“ Metz – eine der zweiundzwanzig Regionen Frankreichs im Nordosten des Landes gelegen, und hat Grenzen zu Belgien, Luxemburg und Deutschland. Der Osten der Region stößt an das Elsass.

Hin und her – aber doch angekommen

Im Laufe der Jahrhunderte unterlag das Gebiet einer wechselhaften Geschichte.

Mal gehörte Elsass-Lothringen zu Frankreich, dann wieder zu Deutschland. Nach dem

  • ersten Weltkrieg wurde es 1918 im Vertrag von Versailles eindeutig Frankreich zugeschlagen,
  • im Zweiten Weltkrieg kurzfristig wieder von Deutschland besetzt, um dann schließlich
  • ab 1945 endgültig wieder zu Frankreich

zu gehören.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige