Heinrich II.

Warum wurde der Otto-Nachfolger Heinrich II. "der Heilige" genannt? Und von wann bis wann war er König? Mehr zu Heinrich II. in diesem Kapitel.

Wer war Heinrich II. „der Heilige“?

Heinrich II. (*973/°1024) war der Sohn Heinrich des Zänkers, Urenkel Heinrichs I. des Voglers und, um Ecken, der Cousin Ottos III. (*980/°1002).

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Hatte Heinrich II. eine Ausbildung?

In der Tat, die hatte er. Sogar eine ausgezeichnete!

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Was war Heinrich II. „der Heilige“ für ein Typ?

Heinrich II. (*972/°1024), geprägt durch nicht immer vergnügliche Kindheitserinnerungen zu Zeiten der Verbannung des Vaters (-> Heinrich des Zänkers), häufig kränkelnd und von Geburt an hinkend, galt und gilt als nüchterner, realistisch denkender und unermüdlich arbeitender König und Kaiser.

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Waren Heinrich II. und Kunigunde von Luxemburg ein glückliches Paar?

Der Überlieferung zur Folge – ja, durchaus!
Beide waren nicht nur sehr gebildet, sondern ergänzten sich auch aufs Trefflichste in ihrer Frömmigkeit.

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Wie kam Heinrich II. zu Bamberg?

Nachzulesen in alten Urkunden ist, dass Heinrich II. (*972/°1024) ein ausgeprägtes Faible für Bamberg hatte. Um nicht zu sagen, er scheint - angeblich schon von Kindesbeinen an - schlicht und einfach vernarrt in das gewesen zu sein, was Bamberg zu seiner Zeit darstellte -> nämlich mehr oder weniger eine Siedlung, eine so genannte Marktgemeinde, die sich unterhalb und im Schutz einer Burg zu entwickeln begann.

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Warum wurde Heinrich II. zum „Heiligen“ erhoben?

Wie gesagt, Heinrich II. (*972/°1024) war ausgesprochen fromm.
Und in der festen Überzeugung, als von "Gottes Gnaden" erhobener Herrscher nicht nur für die weltlichen Belange seines Reiches, sondern auch für die Kirche Verantwortung übernehmen zu müssen, unterstützte Heinrich unter anderem die Reformen von Cluny, und förderte konsequent und unbeirrbar Bistümer, Kirchen, Klöster und Abteien.

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Wer war eigentlich Kunigunde von Luxemburg?

Der Überlieferung nach, muss sie so etwas wie der gute Mensch an der Seite Heinrichs II. (*972/°1024) gewesen sein. Kunigunde, etwa um 980 als Tochter eines Luxemburger Grafen geboren, heiratete mit Zwanzig den Herzog Heinrich IV. von Bayern, der später als Heinrich II. König und Kaiser wurde.

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Was beschaffte sich Heinrich II. wo vom verstorbenen Otto III.?

Die Krone, den Reichsapfel, das Zepter, das Schwert und die „Heilige Lanze“!

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Warum war Heinrich II. die "Heilige Lanze" so wichtig?

Weil die „Heiligen Lanze“ eine der kostbarsten und wichtigsten Reichsinsignien der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war!

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Wie, wann und wo wurde Heinrich II. zum König gekrönt?

Das „Wie“ war zäh.
Heinrich hatte viel damit zu tun, sich gegen Zweifler, Nörgler und die potentiellen Gegenspieler Ekkehard von Meißen und Hermann von Schwaben durchzusetzen.

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Was ging Heinrichs II. Königskrönung voraus?

Überzeugungsarbeit, Diplomatie - und der Zufall!

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Wie war Heinrichs II. Verhältnis zur Institution Kirche?

Einerseits, andererseits!
Einerseits schenkte, stiftete und dotierte Heinrich II. großzügig kirchliche Einrichtungen, andererseits nutzte er das seiner Zeit gigantische Kirchenvermögen zum Nutzen der Staatskasse.

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Was hat das Kloster Cluny mit der Synode in Pavia zu tun?

Das um 910 von Herzog Wilhelm von Aquitanien nördlich von Mácon (-> Burgund/Frankreich) gegründete Kloster Cluny, war im 10./11. Jahrhundert Ausgangspunkt einer bedeutenden und von den Mönchen in Cluny angeregten Reformbewegung der katholischen Kirche.

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„Renovatio regni Francorum“ – was bedeutet das?

Heinrich II. fühlte sich – im Gegensatz zu Otto III., der es mehr mit einer Rom zugewandten

  • Renovatio imperii Romanorum“ (-> „Erneuerung des Römischen Reiches“) hatte – vielmehr der
  • Renovatio regni Francorum“ (-> "Erneuerung des fränkischen Reiches")

verpflichtet.

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Was veranlasste Heinrich II., sich mit den Polen anzulegen?

Weil die Ostgrenze sozusagen die Achillessehne des Reiches war.
Unzufriedenheit mit sowie gelebter Aufruhr gegen die führende Rolle und Dominanz des fränkischen Anrainers, hatte sich schon seit Jahren in der Gegend zwischen Elbe und Oder breitgemacht.

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Womit hat Heinrich II. seine Zeitgenossen empört?

Mit seiner Entscheidung, während der militärisch schwierigen Auseinandersetzungen mit dem polnischen Herzog Boleslaw, ein Bündnis mit den heidnischen Elbslawen, den Stämmen der Redarier und der Liutizen aus der Gegend des heutigen McPom und Brandenburgs, einzugehen.
Für die im christlichen Glauben aufgehenden Zeitgenossen war das schockierend, für Heinrich II. Mittel zum Zweck.

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Wie oft war Heinrich II. in Italien – und warum?

Abgesehen von jenen Tagen des Jahres 1000, als Heinrich – noch als Herzog von Bayern – seinen in die Engelsburg geflüchteten Vetter Otto III. freigekämpft hatte, zog Heinrich dreimal nach Italien.

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Was hat Heinrich II. seinem Nachfolger hinterlassen?

Mit dem Tod Heinrichs II. im Juli 1024 endete die etwas mehr als einhundert Jahre dauernde Herrschaftszeit der Sachsenkönige, d.h. der - aus dem Geschlecht der Liudolfinger stammenden - Ottonen.

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