Was ging Heinrichs II. Königskrönung voraus?

Überzeugungsarbeit, Diplomatie - und der Zufall!

 

Zugeständnisse, Cleverness und ein Mord

Den Sachsen stellte Heinrich die Wahrung ihrer Rechte in Aussicht, den Thüringern erließ er den von den Merowingern eingeführten Schweinezins, der Markgraf Ekkehard von Meißen wurde – zufällig und wenig ritterlich – von eben diesen, den Thüringern, im Harz ermordet und - welch günstiger Umstand - Herzog Hermann von Schwaben stand dadurch plötzlich ohne seinen verbündeten Kompagnon da.
Hermanns Traum vom Thron war damit ausgeträumt.

 

Ende gut, alles gut

Schließlich - auch die Lothringer hatten ihr Einverständnis signalisiert - ließ Heinrich sich von seinen bayerischen und fränkischen Fans zum König wählen und wenig später, Anfang Juni 1002, von Erzbischof Willigis salben und krönen.

Hermann von Schwaben warf das Handtuch. Heinrich zeigte sich entgegenkommend. Generös verzieh er seinem Exkonkurrenten. Das Verhältnis zueinander entspannte sich.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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