Hatte Heinrich II. eine Ausbildung?

In der Tat, die hatte er. Sogar eine ausgezeichnete!

Zunächst erzogen von seiner Mutter Gisela, einer Tochter König Konrads III. von Burgund, und dem Bischof Abraham von Freising, wurde Heinrich (vermutlich um 978/979 herum) auf Veranlassung Ottos II. - der zeitgleich den Vater des Jungen, Heinrich den Zänker, in die Utrechter Haft geschickt hatte - auf die Domschule in Hildesheim gebracht.

Alles deutete darauf hin, dass Heinrich II. (*972/°1024) eigentlich für eine geistliche Karriere vorgesehen war, noch zumal - etwa ab Mitte der achtziger Jahre des 10. Jahrhunderts - seine Ausbildung von Bischof Wolfgang von Regensburg und Abt Romwold des Benediktinerklosters St. Emmeran fortgeführt wurde.

Aber, wie bekannt, kam es anders – 1002 wurde Heinrich König und 1014 Kaiser des „Heiligen Römischen Reiches“.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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