Welchen Grund hatte Otto I., der GroĂźe, ein drittes Mal nach Italien zu reisen?

Weil in Rom immer noch keine Ruhe herrschte!

 

Ein unbeliebter Papst

Der aufständische Stadtadel hatte Papst Johannes XIII. (Papst von 965 bis 972) aus dem Vatikan gejagt und eingesperrt – allerdings nicht, ohne ihn zuvor fürchterlich verprügelt zu haben.

Da Johannes sich aber Hilfe suchend an den Kaiser wandte, blieb Otto I. nichts anderes übrig, als 966 ein drittes Mal nach Italien zu ziehen.

Brutale GegenmaĂźnahmen

Kaum angekommen, ließ er – um seine angeknackste Autorität wieder herzustellen – zwölf Mann des obstinaten adeligen Militärs hängen und den römischen Vertreter des Magistrats dem Mob preisgegeben.

Um seinem, durch dieses rüde Vorgehen wiederhergestellten Ansehens nachhaltig Gewicht zu verleihen, setzte Otto so genannte „Missi“ („Boten“) ein, die zukünftig in seinem Namen dem Recht im Land Geltung zu verschaffen hatten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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