Was trieb Otto II. 983 erneut nach Italien?

Eine ganze Reihe anscheinend nicht aufschiebbarer Aktionen!

Möglich, dass Otto II. (*955/°983) mit der Familie in Rom das Pfingstfest feiern wollte.

Allerdings wurde aus dem Romaufenthalt erst einmal ein einberufener Reichs- bzw. Hoftag in Verona. Staatsgeschäfte wurden geregelt und – bei der Gelegenheit – sein dreijähriger Sohn Otto (III.) zum Nachfolger gekürt.

Dann war da noch die Sache mit den Päpsten.

Wenige Monate nach der Zeremonie mit dem kleinen Otto, im Juli 983, war Papst Benedikt VII. (Papst von 974 bis 983) überraschend verstorben. Ein neuer Kandidat musste her.

Otto II. entschied sich für den Bischof von Pavia, der somit für etwas mehr als ein Jahr zu Papst Johannes XIV. (°August 984) wurde.

Als auch das in trockenen Tüchern war, traf Otto schließlich umfangreiche Vorbereitungen zu einem erneuten Feldzug gegen die Sarazenen – der aber wegen plötzlicher Erkrankung Ottos II. nicht mehr stattfand.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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